Warum ein »Nein« manchmal die größte Liebe zu dir selbst ist
Es gibt diesen einen kleinen Moment, kurz bevor das Wort deine Lippen verlässt. Dieses Zögern. Die Angst, jemanden zu enttäuschen. Die Sorge, nicht gut genug, nicht belastbar genug oder zu egoistisch zu wirken.
Aber wie oft hast du schon »Ja« gesagt, obwohl sich in deinem Inneren alles zusammengezogen hat? Wie oft hast du deinen eigenen Frieden geopfert, nur um die Erwartungen anderer zu erfüllen?
Ein »Nein« ist kein Schlag ins Gesicht des anderen. Es ist kein Akt der Härte und keine Absage an die Liebe. Ein »Nein« zu den Dingen, die dich auslaugen, ist das leise, aber bestimmt gepflanzte Versprechen an dich selbst, auf dein eigenes Herz zu hören. Es ist die Erkenntnis, dass deine Grenzen wertvoll sind und deinen Schutz verdienen.
Du musst deine Grenzen nicht rechtfertigen. Du musst dich nicht erklären, abmühen oder entschuldigen, nur weil du dich dafür entscheidest, deine eigene Tasse zuerst zu füllen. Wer dich schätzt, wird deine Grenzen respektieren. Und wer deinen Frieden stört, wenn du für dich einstehst, hat zuvor nur von deinen fehlenden Grenzen profitiert.
Erlaube dir, durchzuatmen. Richte den Blick nach innen – dorthin, wo die Wellen deines eigenen Lebens schlagen. Lerne Nein zu sagen. Nicht laut oder lautstark, sondern voller Selbstachtung und innerer Ruhe.
Hab eine wundervolle Woche
Deine Luzie Anina Stonemiller
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